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Verlege­techniken als Gestaltungs­mittel

Die Befestigung der Fassadenelemente bei vorgehängten hinterlüfteten Fassadensystemen als Gestaltungsmittel der modernen Fassadentechnik

Fassadenbekleidungen aus Metall - vielseitig und formschön

Offene Fassade mit sichtbarer Befestigung

Fassadenbekleidungen aus Metall - vielseitig und formschön

Geschlossene Fassade mit verdeckter Befestigung

Fassadenbekleidungen aus Metall - vielseitig und formschön

Offene Fassade mit sichtbarer Befestigung

Man unterscheidet folgende Verlegetechniken:

  • Die offene Fassade

    Sie lebt von einem offenen Fugenbild zwischen den Fassadenelementen. Im Gegensatz zur geschlossenen Variante werden zwischen den Fassadenelementen keine wasserableitenden Profile vorgesehen. Hinter die Bekleidung gelangtes Niederschlagswasser wird dank Hinterlüftung und diffusionsoffener Folie (Winddichtung) abgeführt.

  • Die geschlossene Fassade

    Diese Variante verzichtet bewusst auf ein offenes Fugenbild. Niederschlagswasser wird auf der Außenseite der Bekleidung abgeführt.

  • Die sichtbare Befestigung

    Hier werden die Fassadenelemente mechanisch mittels Nieten oder Schrauben befestigt. Die Befestigungselemente können bewusst sichtbare Akzente setzen oder farblich auf die Fassadenelemente abgestimmt werden.

  • Die verdeckte Befestigung

    Sie erlaubt eine ungestörte Fassadengestaltung durch nicht sichtbare Befestigungsmittel. Zum Einsatz kommen hier moderne Klebesysteme oder die Hinterschnitttechnik.

  • Die Hinterschnitt-Technik

    Die Fassadenelemente werden auf der Rückseite mit Bohrungen vorsehen, in die ein Hinterschnittanker zwecks Verbindung von Unterkonstruktion und Fassadenelement kraftschlüssig eingeführt wird.

  • Die Klebetechnik

    Mittels geprüfter Klebesysteme können die Fassadenelemente auf die Unterkonstruktion geklebt werden.

Quelle Bilder: Rathscheck Schiefer (Bild 1, 2), Otto Wolff Kunststoffe (Bild 3)

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